Man könnte fast sagen, Not-Dienst. Im „Milchhäuschen“ war wirklich „Not am Mann“ (an der Frau natürlich) und ohne mich wäre da bestimmt nix gelaufen. Die Milch lief in Strömen, während ich mit dem Regen um die Wette lief. Das heißt, kaum waren draußen vor dem Häuschen die Stühle aufgestellt, regnete es im nächsten Moment auch schon wieder. Und so ging es dann hin und her. Stühle raus, Stühle rein …. (ne – lass sein).
Schon Tage vor Dienstantritt schwirrten mir so was Ähnliches wie heilige Kühe um den Kopf herum und beim Einschlafen verzählte ich mich jedes Mal. Mal waren es vier Kühe, mit Flügel dran, dann mal wieder die beflügelte Vorstellung, wie wohl so ein Milchmixgetränk -von mir querbeet gemixt- schmecken würde.
Gleich bei Dienstantritt schmeckte mir, ganz klar, der Kontrollbesuch von Jörg, 98.5, (der sich wirklich gut gehalten hat). Vor allem aber lies ich mir seine Bemerkung recht langsam auf der Zunge zergehen, so gegen Dienstschluss noch mal vorbeikommen zu wollen, um nicht nur meine Arbeitsmoral (sprich Versprechen) unter die Lupe nehmen zu wollen, sondern auch die anwesenden Gäste nach meinen Fertigkeiten auszuhorchen.
Gegen Feierabend (17.00 Uhr) war ich dann tatsächlich auch fix und fertig und hocherfreut über die charmanten Ausführungen der netten Gäste. Allesamt waren sie beeindruckt von meiner Merk-Fähigkeit, wenn ich auch hier und da mal ein Getränk vergaß .. zu servieren.
Was ich hier aber auf keinen Fall vergessen möchte zu erwähnen, sind die liebenswürdigen „Mitarbeiterinnen“. Liebe Paula, es war mir ein wirkliches Vergnügen, Dir zur Hand gegangen zu sein. Du bist der herzlichste, tüchtigste und liebste Mensch, der mir seit langem begegnet ist. Deine „Chefs“ können stolz auf Dich sein!!!
Hildegard Grygierek
26.06.2007
