Von SIS über SMS zum SOS
Irgendwann war beschlossene Sache, dass die Frauen, insbesondere langjährige Ehefrauen, den Männern, also Ehemännern goldene Kettchen um den Hals legten.
Nun, ob der Ehemann wollte oder nicht, am Handgelenk stand ihm ebenfalls ein 333-iger Bändchen gut. So als Statussymbol versteht sich, wenn schon nicht... - räusper, hüstel. Schließlich fand Frau, dass das kackencool aussieht und nicht das geringste bischen blöd. Zudem machte es auch noch was her. (In dem einen oder anderen Härtefall heute noch)
Tja und nachdem der Göttergatte kein Problem mehr damit zeigte, sich in aller Öffentlichkeit ohne Socken von seiner Gemahlin ausführen zu lassen, schmückt nun ein Handyhalfter die markanten Hüften - so als Ablösung praktisch. Nicht als Ablöse für die Gemahlin, das wäre unfair, auch ihre Hüften sind nicht gemeint, das wäre wiederum unweiblich. Aber viel schlimmer und absolut unmännlich findet Frau, ähnlich wie Socken in Sandalen (SIS), eine SMS nicht entgegennehmen zu können - so ganz cool aus dem Hüftgelenk heraus.
Für sie würde das bedeuten: Hängen im ....... nochmal räusper, hüstel - bzw. Deutschland in Not.
Und welche neuzeitliche rot-blond-kupfer gestreifte, sorry, gesträhnte Mitfünfzigerin will schon Knappheit, in jeder Beziehung, zum Ausdruck bringen; ausgenommen die String-Tangas Gr. 44-46 unter seiner und ihrer knatschengen Jeans.
So is dat heute, die Frauen werden immer jünger bei den Männern, und die Männer immer jünger bei den Frauen. Und das Schärfste, sie werden immer wohlständiger statt anständiger. Und wie könnte es anders sein, diesen Zustand wollen sie um jeden Preis nach außen tragen.
Aber nichts desto trotz, mit `nem kleinen Sockenschuss (SOS) laufen wir alle rum.
