Die Schitte mit der Fritte

Wer liebt sie nicht, die knusprige Fritte aus der Fritteuse.

Auch vom Blech ist das Kartoffelstäbchen ein Genuss, wenn man das Backblech hinterher nicht säubern muss.
Nun gut, egal ob aus der Fritten-Bude oder aus der eigenen Maggi-Koch-Bude bzw. Küche, die Fritte ist die beliebteste und populärste Beilage. Wenn sie nicht den schlechten Beigeschmack hätte, der nach nichts schmeckt, wäre die Fritte nahezu perfekt.

Aber will ich hier nicht um die heiße Fritte reden. Glycidamid heißt der krebsauflösende Stoff, der ab 120 ° aufwärts den Traum von Pommes und Chips zum Alptraum werden lässt und ab 180 ° in einer Katastrophe endet. Dann entstehen nämlich deutlich größere Mengen von Acrylamid. In Verbindung mit dem schädlichen Glycidamid gelangt damit reichlich Dynamit in den Magen, was zur Folge hat, dass im Verdauungstrakt hochexplosive Gase entsteh´n. ..und das tut in etwa so weh, wie die Weh´n.

Durch pressen kann man zwar Befreiung herbeiführen .. was man aber auch lassen kann. Ich meine jetzt nicht damit, dass man einfach einen lassen kann, soll oder muss. Bei gleicher oder ähnlicher Handhabung kann man nämlich auch durch Zusammenpressen das eingesperrt lassen, was man im Grunde kaum unterdrücken kann und was in Sekundenschnelle reine Luft in schlechte verwandelt. Uff… jetzt is´ es raus.
So – und wem jetzt der Appetit auf ´ne richtige leckere Schale Pommes rot-weiß immer noch nicht vergangen ist, der sollte bedenken, was für´n Scheiß er da isst.