Sintflut-Abgabe
Wenn das so weitergeht mit den Regenmassen, auf meinem Rasen, dann kann ich da bald die Enten tanzen lassen.
Genau an der Stelle, wo ich immer so gerne im Liegestuhl döse, ist jetzt immer öfter alles nass unter meiner, ähm unter mir und meinen Liege-Stützen. Teilweise steht die Wiese dermaßen unter Regenwassermassen, dass es landunter, ops, mitunter eine Ewigkeit dauert, bis das ungefährliche Gieß- Wasser versickert ist.
In der Zeit habe ich natürlich genug Zeit darüber nachzudenken, wie lange es wohl noch dauert, bis die Stadt den Pegel bzw. die Abwassergebühr erhöht bzw. eine Sintflut-Abgabe erhebt.
Mehr Wasser, mehr Geld – wird dann die Forderung lauten, die die Stadt an ihre Bewohner stellt, um an Flüssiges zu kommen.
Ganz sicher will ich hier keine schlafenden Hunde wecken, aber meine Gedanken mach ich mir halt schon. Wenn der Staat für alles Mögliche und Unmögliche Steuern erheben kann, kann sich die verarmte Stadt doch bestimmt auch was abenteuerliches ausdenken um an unsere letzten Moneten zu kommen. Ich glaube, wir werden uns noch wundern, wenn demnächst Geld-Forderungen ins Haus flattern, die an das Hochwasser angepasst sind.
Arm sind dann ganz besonders die dran, die eh schon am Ärmsten dran sind und deren Keller ständig unter Regen-Wasser stehen.
Na ja, wir werden sehen ob uns das Regenwasser noch teurer zu stehen kommt und die „Sintflut-Gebühr“ für die Stadt-Kasse sich lohnt.
